Eine der Grundvoraussetzungen für waidgerechtes Jagen und natürlich auch das Heimbringen von Beute sollte ein gewisses Maß an Treffsicherheit und natürlich auch der sichere Umgang mit Flinte und Büchse sein. Um den Hegeringsmitgliedern Gelegenheit zu geben, beides nicht alleine, sondern in netter Gesellschaft mit viel Spaß dabei zu trainieren, organisiert unser Schießobmann Werner Lehmbrock mit viel Engagement schöne Events rund um das Thema Schiessen. Was sich da so ereignet, sehen und lesen Sie in den folgenden Berichten.

Hegeringsschiessen am 11.06.2011

Unser diesjähriges Hegeringsschiessen fand am Samstag, den 11.06.2011, wie immer auf dem Schießstand Freudenberg statt. Eingefunden hatten sich 23 Teilnehmer (darunter nur 2 weibliche), um sich in 2 Schrotdisziplinen (Skeet und Trapp) und 3 Kugeldisziplinen (laufender Keiler, Bockscheibe stehend angestrichen und Fuchs liegend) im jagdlichen Schießen freundschaftlich zu messen.

Traditionell wird bei uns im Hegering in 4 Klassen geschossen:

  1. Die Jungjäger: hierzu gehört jeder, der in diesem Jahr den Jagdschein erlangt hat
  2. Die B-Klasse: hierzu gehören alle, die den Wanderpokal noch nicht gewonnen haben
  3. Die A-Klasse: hierzu gehören alle, die den Pokal schon einmal gewonnen haben, aber unter 60 Jahre alt sind
  4. Die Senioren-Klasse: alle Teilnehmer über 60 Jahre alt

In der Jungjägerklasse hatten wir dieses Jahr  1 Teilnehmer, in der B-Klasse 10 Teilnehmer, in der A-Klasse 7 Teilnehmer und in der Seniorenklasse 5 Teilnehmer.

Waren in den Kugeldisziplinen die meisten mit sich und ihren Leistungen zu Recht zufrieden, schieden sich beim Trapp und Skeet dann doch dieGeister und der eine oder andere nahm sich insgeheim vor, in puncto Flintenschiessen  etwas an sich zu arbeiten. Die Schrote zur Taube, das ist das Ziel, aber Hoch-und Niederhaustaube als Doublette auf Stand 7 simultan gedrückt ist dann doch nicht das Karnickel in den Dörnern. Egal, die Schützen nahmen es mit Humor („Es soll ja nächstes Jahr auch noch Hähne geben“, „Die alte Munition muss auch mal weg“) und so war die Stimmung auf dem Stand prima.

Am Ende ergab sich nach Auswertung der Punkte aller Disziplinen folgendes Ergebnis:

Jungjäger:

Benjamin Beyers

Klasse A:

1. Sebastian Meyering

2. Maximilian Meyering

3. Hugo Gäwers

Klasse B:

1. Matthias Passerschroer

2. Jan Wolf

3. Martin Grotendorst

Seniorenklasse:

1. Jürgen Ostendorf

2. Hubert Lehmbrock

3. Hubert Hinzelmann

Den Siegern und Platzierten an dieser Stelle noch einmal einen Herzlichen Glückwunsch !!!

Nach der Siegerehrung und dem Verteilen der Sachpreise ließen wir den Vormittag bei einem gemütlichen Grillen mit Pils und Plausch ausklingen. Ein dickes Dankeschön an unseren Schiessobmann Werner Lehmbrock, der wie immer für Stand, Munition, Fleisch und überhaupt einen reibungslosen Ablauf gesorgt hatte !!!

 



 

Fahrt nach Buke zum Flintenschiessen am 27.08.2011

Das Wetter ließ mit Wind und starkem Regen doch zunächst reichlich zu wünschen übrig, aber die 13 tapferen Flintenschützen, die sich am Samstag morgen um 9.00 Uhr auf dem Rathausplatz eingefunden hatten, um die Fahrt nach Buke anzutreten, wurden für ihr Durchhaltevermögen belohnt.

Goß es bei der Abfahrt noch in Strömen, wurde es auf dem Weg nach Paderborn mit jedem Kilometer besser und nach 2 ½ Stunden Busfahrt in guter Laune empfing uns der Schiessstand trocken und später sogar mit Sonne.Wer Buke kennt, weiß, dass für das Ablaufen der einzelnen Stände eine gute Kondition vonnöten ist und so sorgte unser Schiesssobmann Werner Lehmbrock nach der Ankunft erst mal für eine zünftige Stärkung in Form von leckeren Koteletts und Getränken. Weiter gings zur Anmeldung und nachdem alle ihre Munitionsbeutel erhalten hatten und sich in 2 Gruppen aufgeteilt hatten, zog jede Gruppe mit ihrem Puller los.

Der Jagdparcours in Buke ist in jedem Fall ein highlight; insgesamt 17 Stände, die landschaftlich toll gelegen sind, mit Tauben jeden Schwierigkeitsgrades. Klappte es mit dem Treffen dann mal nicht auf Anhieb, standen uns die beiden super-netten Puller mit fachmännischen Tipps zur Seite, so dass früher oder später alle auf eine stattliche Anzahl Treffer kamen. Nach 3 Stunden intensivem Schiessen und Wandern war der Durchgang geschafft und beide Gruppen machten sich in bester Stimmung an den „Abstieg“.  Am Treffpunkt Bus waren die bereitgestellten Getränke begehrt und nach regem Erfahrungsaustausch zwischen den Gruppen machten wir uns wieder auf den Heimweg. Fazit: ein gelungener Tag und nächstes Jahr wieder ! Oder vielleicht mal ein Flintenschiesstag in Flamschen ?

Ein paar Eindrücke (beim Schiessen selten von vorne photographiert...) bekommen Sie hier: